Willkommen!


Großer Garten

Seit meine Eltern 1973 das erste Mal mit mir auf Föhr war, bin ich ein Fan dieser Insel. Glücklicherweise teilte die ganze Familie diese „Schwäche“. Jedes Jahr wurden unsere Föhr-Urlaube ein wenig länger, um immer mehr Zeit auf „unserer“ Insel verbringen zu können. Durch mehrere Zufälle bekamen wir im Jahr 1985 unser heutiges Ferienhaus angeboten. Das ehemalige sogenannte „Landarbeiterhaus“ liegt auf einem knapp 1.000m² großen Eckgrundstück in einer ruhigen Gegend von Wyk, 900m vom Südstrand entfernt. Ein Makler hat diese Wohngegend erst kürzlich in einer Immobilienanzeige als „verschlafen“ bezeichnet. Eigentlich ist das ja ein Kompliment, denn Ruhe ist doch das, was die meisten Urlauber suchen. In der Umgebung unseres Hauses liegen durch die Geschichte der Häuser bedingt nur relativ wenige Ferienimmobilien, denn die meisten Häuser sind schon seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Auch die Stadt Wyk hat mittlerweile den Reiz der Wohngegend erkannt und speziell die Häuserzeile im Meisenweg unter Bestandsschutz gestellt.

Oft bekomme ich die Frage gestellt „Was ist denn das Besondere an Föhr?“. Meistens beantworte ich diese Frage dann zunächst damit, was es auf Föhr nicht gibt: Dünen und „Schicki-Micki“. Dünen findet man auf der einen Nachbarinsel (die mir auch sehr gut gefällt). Und „Schicki-Micki“ findet man auf der anderen Nachbarinsel. Aber sonst gibt es auf Föhr sehr vieles und sehr unterschiedliches. Und genau diese Kombination macht es für mich aus. Quietschende Kinder und Wassersport findet man im Sommer am Südstrand – und genau dort findet man auch lange einsame Spaziergänge im Frühjahr und Herbst, über Stunden am Wasser entlang. Im Hochsommer gibt es ein wenig Trubel und die Andeutung von Nachtleben in Wyk. Wenn man aber ebnfalls im Hochsommer mit dem Fahrrad z. B. in Oldsum/Klintum/Toftum (dem Reihendorf) am Dorfrand entlagradelt, dann begegnen einem nur ganz wenige Menschen und man kann die Friesenhäuser auf der einen Wegseite und die flache Landschaft auf der anderen Wegseite auf sich wirken lassen. Oder setzen Sie sich doch einfach auf dem Strandbohlenweg zwischen Nieblum und Wyk auf eine der Bänke, lassen Sie das Smartphone in der Tasche – und dann schauen Sie Richtung Süden. Am Horizont ist Langeneß zu sehen, in der Fahrrinne zieht eine Fähre ihre Bahn – Sie spüren die Sonne und den Wind im Gesicht und hören den Austernfischern und Möwen zu. Erholung und Entschleunigung pur! Und dann gehen Sie doch allein oder mit der Familie mal Entdeckertour: wie still kann es im Wäldchen zwischen Nieblum und Wyk sein? Haben Sie schon bemerkt, dass die Muschelklumpen im Spülsaum manchmal nachts ganz leicht leuchten, wenn man Sie mit dem Fuß anstößt? Kennen Sie die Tiere, die um Ihren Fuß herumkrabbeln, wenn Sie im Priel den Sand aufwirbeln und dann ruhig stehen bleiben? Sicher ist das alles nichts Spektakuläres – aber spannend und interessant! Der Kopf wird frei, weil die Gedanken vom Alltag wegkommen und der Körper atmet an der Nordseeluft merklich auf.

Sollten auch Sie in Wyk Urlaub machen wollen, können Sie sich hier über unser Ferienhaus informieren. Außerdem finden Sie auf dieser Seite Bilder von Föhr und viele Links zum Thema. Zusätzlich habe ich auch noch einige private Tipps für Sie zusammengestellt.

Und wenn Sie dann zum Urlauben mit der Fähre im Hafen von Wyk ankommen: die Insel Föhr begrüßt Sie gleich mit einem „Herzlich Willkommen auf Föhr“!

Willkommen im Urlaub auf Föhr!
Willkommen im Urlaub auf Föhr!